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Britainn├ę

Eine Kurzgeschichte im Facebook Chat

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Kati

erz├Ąhlst du mir ne gute nacht geschichte?

Joey

Es war einmal ein kleines M├Ądchen.
Ihr Name war Britainn├ę.

Kati

hihihi

Joey

Sie musste jeden Tag zum Markt, um Essen f├╝r Ihre Familie zu besorgen.

Kati

ohhhh

Joey

Eines langen Tages, nachdem sie auch noch am Markt gearbeitet hat, um ihre Familie zu versorgen, begab sie sich auf den Nachhauseweg.

Kati

scheeee

Joey

Daf├╝r musste sie durch einen dunklen, finsteren Wald gehen. Ohne Licht, denn das war zu teuer.

Kati

ohooooo

Joey

Sie schlenderte also immer noch gut gelaunt durch den pechschwarzen Wald.

Kati

brrrrr

Joey

Dazu sang sie Kinderlieder, die ihre kranke Mama ihr fr├╝her immer vorgesungen hat: "Was singt der Fuchs, was singt der Fuchs, keiner wei├č was singt der Fuchs."

Kati

tralala

Joey

Pl├Âtzlich raschelte es im Geb├╝sch neben ihr.

Kati

ahhh

Joey

Sie aber hatte keine Angst und stellte sich einfach vor es sei ein Hase.

Kati

aaaha

Joey

Sie schlenderte weiter ├╝ber den holprigen Weg in Richtung des Mondes, wo ihr zuhause lag.
Ein wenig sp├Ąter an einem gro├čen Baum vorbeilaufend, raschelte es wieder hinter ihr.

Kati

(wehe mir wird nachher vorgeworfen ich w├╝rde nicht an den richtigen stelen reagieren)

Joey

Sie sah sich kurz um, konnte aber nur einen kleinen Schatten erkennen.

Kati

ahhhhhh

Joey

Der verschwand aber auch direkt wieder im dunklen Einerlei des gr├╝nschwarzen Meeres an Tannen und ├ästen, Laub und Gr├Ąsern.

Kati

gruuuselig!

Joey

Britainn├ę ging weiter ...

Kati

jajaja?
spannung!!

Joey

DOCH PL├ľTZLICH SICH AUS DEN DUNKLEN WURZELN ERHEBEND MIT UNSAGBAR KR├äCHZENDEM GESCHREI SCHOSS EIN KLEINER GR├ťNER ZWERG HERVOR!

Kati

wooooohow

Joey

Britainn├ę aber erschrak nicht einmal.

Kati

ts!

Joey

Der Zwerg, oder was auch immer es war, schien verdutzt.

Kati

hmmm?

Joey

"Sag mal, f├╝rchtest du dich nicht?"

Kati

n├Â├Â├Â├Â

Joey

"Nein, warum?", entgegnete sie.

Kati

hihi

Joey

"Weil du hier ganz allein nachts durch den Schauerwald l├Ąufst."
"Das ist mir egal."

Kati

uhhhhh

Joey

"Egal?"
"Ja, egal!"
Nun war der kleine Gr├╝nling noch verdutzter.

Kati

haha

Joey

"Dir ist also egal, wenn ich dich gleich fresse?"
"Das machst du ja doch nicht!"

Kati

holla!

Joey

"Woher willst du das wissen?", fragte der gr├╝ne Winzling mit verbl├╝ffter Miene.
"Weil ich das eben wei├č!", entgegnete sie trotzig.

Kati

hmhm?

Joey

"Du wei├čt also, dass dir hier keine Gefahr droht?"

Joey

"Nein, aber es w├Ąre mir egal. Wenn du mich fressen willst, dann friss mich. Ich schmecke sicherlich ganz gut."
Nun war der Zwerg v├Âllig irritiert.

Kati

lol

Joey

Er musste sich kurz sammeln, drehte sich einmal um die eigene Achse und fauchte wie ein L├Âwe in Richtung des kleinen M├Ądchens.
Doch sie stand da wie zuvor und grinste fr├Âhlich drein.

Kati

alle achtung!

Joey

Da lies der Gr├╝nling ab von seinem Plan das M├Ądchen zu erschrecken und erz├Ąhlte ihr was er wirklich f├╝r einer ist.
"Ich bin ein Kobold."

Kati

ahaaa

Joey

"Ach?", fragte Britainn├ę irritiert.
"Ja, ich erf├╝lle W├╝nsche."
"Du machst was?"
"Ich erf├╝lle Wanderern, die mich sehen, W├╝nsche!"

Kati

uiiii

Joey

"Wem hast du denn schon alles W├╝nsche erf├╝llt?", fragte sie neugierig.
"Niemandem."

Kati

ohhhh

Joey

"Warum denn niemandem?"
"Weil sich alle vor mir f├╝rchten."
"Warum f├╝rchten sich alle vor dir?"

Kati

das is ja traurig!

Joey

"Weil ich nur nachts rauskomme und die Wanderer Angst im Dunkeln haben."

Kati

ah!

Joey

"Und weil du sie erschreckst?", entgegnte Britainn├ę.

Kati

hihi

Joey

"Nein! Das mache ich erst, seit ich gemerkt habe, dass sowieso niemand stehen bleibt!"
"Das ist ja traurig!"

Kati

mhmhm

Joey

"Ich wei├č."

Kati

:`(

Joey

"W├╝nschst du dir denn was?", fragte der Kobold wie ein Anf├Ąnger des Wunscherf├╝llengesch├Ąftes.

Kati

looool

Joey

"Ich wei├č nicht. Wer sagt mir, dass ich dir vertrauen kann?"
"Niemand, aber ich habe dich noch nicht gefressen, oder?"

Kati

gute frage!

Joey

"Ich w├╝nsche mir, dass meine Mama wieder gesund wird. Dass mein Papa aus dem Krieg wohlerhalten zur├╝ckkehrt und, dass mein Schwesterchen wieder sehen und h├Âren kann!"

Kati

ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

Joey

"Das sind aber viele W├╝nsche auf einmal... und alle nur f├╝r Andere. W├╝nschst du dir denn nichts f├╝r dich?"
"Das sind alles W├╝nsche f├╝r mich, siehst du das nicht?"

Joey

"Doch du hast recht. Diese Einsamkeit hat mich nicht gelehrt wie es ist f├╝r Andere etwas zu empfinden."
"Und erf├╝llst du meine W├╝nsche jetzt?"

Kati

biiiteee!

Joey

Und pl├Âtzlich war kein Kobold mehr zu sehen.
Wie ein nebeliger Traum verschwand er vor ihren Augen.

Kati

neeeein!

Joey

Sie konnte ihm nicht folgen oder ihn fassen.
Sie konnte nicht sehen wo er hin war.
Und sie hatte keine Ahnung, ob es ihn ├╝berhaupt gegeben hatte.

Kati

neiheihein!

Joey

Sie ging nun nach hause und wurde bereits sehnlichst von ihrer Mutter erwartet.
"Mein Kind, wo warst du denn so lang? Ich habe mir Sorgen gemacht!"
"Ich... ich... habe noch etwas l├Ąnger arbeiten m├╝ssen, damit es f├╝r alles reicht, Mama."

Kati

ohh

Joey

"Du armes kleines, musstest du jetzt allein im Dunklen Wald nach Hause finden?"
"Ja, aber das macht nichts, ich f├╝rchte mich nicht!"

Kati

jaha!!

Joey

"Ich wei├č mein Schatz, aber es tut mir Leid, dass ich dich nicht abgeholt habe", sprach ihre Mama und dr├╝ckte Britainn├ę fest an sich.

Kati

mmmmmh

Joey

PL├ľTZLICH POLTERTE ES AN DER T├ťRE.

Kati

AAAAAH

Joey

"Wer ist das?", fragte die Mutter.
Doch es kam keine Antwort.

Kati

oh je!

Joey

Britainn├ę hatte ein mulmiges Gef├╝hl im Bauch. Musste sie doch an den Kobold denken und ob er vielleicht doch real gewesen sein k├Ânnte.

Kati

und b├Âse!

Joey

Die Mutter fasste ihre letzte Kraft und schleppte sich zur T├╝re.
├ängstlich umschlossen ihre schwachen Finger den T├╝rgriff und sie stemmte sich mit ihrem ganzen Gewicht, die T├╝r mit einem Ruck zu ├Âffnen.

Kati

ohoh

Joey

Drau├čen stand ein gutaussehender, starker dunkler Typ von einem Mann.

Kati

der joey!

Joey

Britainn├ę konnte seine Figur nur erahnen, da die H├╝tte, in der sie lebten, nicht sehr gut beleuchtet war.
Doch sie erkannte sofort, dass es nur ihr Vater sein k├Ânne.
Sie rannte wie vom Blitz getroffen auf ihn zu und sprang ihm in die Arme.
"PAPA!"

Kati

ahhh

Joey

"BRITAINNÉ!"

Kati

hihi

Joey

"Ich habe dich vermisst."
"Ich dich auch Kleines!"
Nun schloss auch die Mutter zu der engen Umarmung auf und f├╝gte sich ein.

Kati

gleich wein ich!!!

Joey

Die gl├╝ckliche Familie war nun wieder vereint.
Pl├Âtzlich knarrte es hinter den Dreien.
Es ├Âffnete sich eine kleine T├╝re im hintersten Eckchen der H├╝tte.

Kati

h├Â├Â├Â?

Joey

Dort stand ein noch kleineres M├Ądchen als Britainn├ę es war.
"Papa?"
Rief es aus dem dunklen Eck.

Kati

haaa!

Joey

"Par├ş, was machst du denn da. Wie hast du die T├╝re gefunden?", fragte ihre Mama.
"Ich wei├č nicht, sie war pl├Âtzlich vor mir, ich griff sie und ├Âffnete sie. Ich wollte zu meinem Papa..."

Joey

Da schrien alle auf: "DU KANNST UNS H├ľREN???"

Kati

und sehen!

Joey

"Ja.", antworte sie verdutzt.
"Das ist der sch├Ânste Tag in meinem Leben.", sinnierte die Mutter.

Kati

jaaa!

Joey

Die drei rasten auf das kleine M├Ądchen zu, packten und umarmten sie als w├Ąre es das letzte Mal, dass dies m├Âglich w├Ąre.
Die Mutter hob sie empor und tanzte mit ihr wie nie zuvor.

Kati

oh gott!!
is das sch├Ân!!

Joey

Britainn├ę war verdutzt: "Mama, was ist mit dir? Hast du keine Schmerzen mehr?"

Kati

kooobold!!

Joey

"Nein, das ist der beste Tag in meinem Leben, ich werde mir keinen weiteren Tag von meinen Schmerzen verderben lassen."
Und damit fing die Geschichte an.

Kati

ohhhhh
das ist die sch├Ânste geschichte die ich je geh├Ârt hab!!

Kati

(direkt nach unserer pers├Ânlichen nat├╝rlich)

Joey

haha


Monday 3rd of March 2014 at 23:08

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